Erinnerungsmale und Kunstobjekte am Wegesrand

Herzogin Marienruh

Kurpark, oberhalb des Wasserfalls am Kleinen Teich und dem Hauptweg vom Kurhaus zum Großen Teich.
Einfacher Grießstein mit der Inschrift: Marien-Ruh, dem Zeitgeschmack entsprechend in Jugendstilschrift ausgeführt (1913).
Aussichtspunkt und Lieblingsplatz der hier häufig zu Kur weilenden Herzogin Marie von Mecklenburg-Schwerin (1856-1929), damals ein Rondell mit Sitzbänken und mit Blick auf den Teich, darunter ein Stein- und Farngarten, daneben der Wasserfall. Veränderungen des Geländes erfolgten vermutlich in den dreißiger Jahren und nach 1952. So platzierte man eine halbrunde Steinbank aus einem anderen Parkteil an der Marienruh. Vorübergehend trug der Weg unterhalb der Anlage den Namen „Herzog-Paul-Allee“, in Erinnerung an Ihren Gatten, Herzog Paul Friedrich von Mecklenburg-Schwerin, ebenfalls ein treuer Gast Bad Nauheims.


Zusammengestellt von der Arbeitsgemeinschaft Geschichte Bad Nauheim
mit Unterstützung der Stadtarchivarin Frau Brigitte Faatz

Foto: Nici Merz (Wetterauer Zeitung)