Feetness-Parcours bereichert Bad Nauheim | © BNST GmbH
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Feetness-Parcours bereichert Bad Nauheim

Neues Gesundheitsangebot im Südpark
1. Oktober 2022

Der Bad Nauheimer Südpark ist um ein Gesundheitsangebot reicher: ein neuer Therapiepfad namens Feetness-Parcours eignet sich optimal für Reha-Behandlungen und Mobilitätstrainings nach Erkrankungen und Operationen. Der Bewegungspfad wurde vom Kur- und Servicebetrieb der Stadt gemeinsam mit den Reha-Kliniken vor Ort konzipiert und ist ab sofort für alle zugänglich.

„Feetness“ ist ein Kunstwort, das die Stadt Bad Nauheim sich innerhalb Deutschlands sogar hat schützen lassen, zielt auf Fitness und Füße ab. Der Bad Nauheimer Feetness-Parcours, der um den bereits bestehenden Fitness-Parcours angelegt wurde, ist von unterschiedlichen Bodenbelägen wie unter anderem Rasengittersteinen oder Kopfsteinpflastern geprägt. „Die verschiedenen Untergründe fühlen sich beim Gehen unterschiedlich an. Das trainiert die Motorik und Sensorik ungemein“, betont Volkmar Dörn, Fachdienstleiter Kureinrichtungen im Bad Nauheimer Kur- und Servicebetrieb. „Wir haben außerdem kleine Hindernisse wie Kanaldeckel oder eine Regenrinne integriert. Damit können Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit für den Alltag üben.“

Bereits Bestandteil des Therapieplans

Der Feetness-Parcours im Südpark ist frei zugänglich und kann jederzeit von Privatpersonen aber vor allem auch von Kliniken im Rahmen der Reha-Behandlung genutzt werden. Heinz Werner Amler, Leiter der Abteilung Physiotherapie der Kurpark-Klinik, hat bei der Planung des Pfades mitgewirkt und freut sich sehr über dieses neue Angebot: „Der Parcours ist ein perfektes Übungsgelände für Menschen, die beispielsweise ein neues Knie- oder Hüftgelenk bekommen haben. Hier können sie ihre Beweglichkeit trainieren und bekommen Sicherheit für ihr Leben nach der Reha.“ Das Angebot sei bereits im Therapieplan integriert.

Bauhof-Auszubildende verlegten den Pfad

Besonders stolz ist man beim Kur- und Servicebetrieb auf die Entstehungsgeschichte des neuen Bewegungspfades. Auszubildende des Bauhofs haben den Pfad verlegt und dabei Material verwendet, das bei anderen Baustellen nicht verwendet wurde. „Unser Feetness-Parcours ist also absolut nachhaltig und alles andere als ein Angebot von der Stange“ betont Fachdienstleiter Dörn.