Bad Nauheimer Fahrservice: Mit dem Taxi sicher zum Impfzentrum | © pixabay
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Bad Nauheimer Fahrservice: Mit dem Taxi sicher zum Impfzentrum

Update #102
19. Januar 2021

Die ersten Impftermine für die Gruppe der über 80-Jährigen sind vergeben. Doch nicht alle Bürger*innen Bad Nauheims können die Anfahrt zum Impfzentrum selbst bewältigen. Oft fehlt auch die Möglichkeit einer Unterstützung durch Angehörige oder Bekannte, um nach Heuchelheim bei Gießen zu kommen oder später nach Büdingen, wenn dort die Einrichtung für den Wetteraukreis öffnet.

„Wir möchten für mobilitätseingeschränkte Bad Nauheimerinnen und Bad Nauheimer einen Fahrservice anbieten. Im Vorfeld haben wir dafür verschiedene Möglichkeiten, unter anderem der Transport mit Bussen, verglichen. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass die Beförderung mit Taxis durch eine Kooperation mit der Taxi-Zentrale Bad Nauheim für die Bürger*innen die beste Variante darstellt, da sie ein geringeres Ansteckungsrisiko aufweist und komfortabler ist. Zudem können wir die Taxifahrervereinigung, eine Branche, die derzeit ebenfalls leidet, unterstützen. Für alle Seiten eine Win-win-Situation“, freut sich Bürgermeister Klaus Kreß über das Serviceangebot, das zusammen mit dem städtischen Familienbüro und dem Kneipp Verein Bad Nauheim/Friedberg/Bad Salzhausen e.V. organisiert wird.

So kann das Impftransport-Taxi geordert werden
Wer zum Impfzentrum möchte und nicht über eine eigene Fahrgelegenheit verfügt, kann sich unter 06032/343-574 beim Familienbüro der Stadt melden (montags, dienstags und donnerstags von 8 Uhr bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr). Die Mitarbeiter*innen organisieren dann ein Taxi, das den Fahrgast direkt zu Hause abholt. Die Zuzahlung zur Fahrt nach Heuchelheim oder später nach Büdingen und jeweils zurück beträgt insgesamt nur 10 Euro, die im Taxi bezahlt werden. Wenn eine Berechtigung für Krankenfahrten besteht, stellt das Familienbüro den Kontakt zu einem entsprechenden Dienstleister her, um die Fahrt anderweitig zu organisieren.

„Der persönliche Selbstkostenbeitrag fällt gering aus und wir können einen maximalen Sicherheitsstandard bieten, da keine weiteren Fahrgäste mit im Fahrzeug sind“, betont Erster Stadtrat Peter Krank und erklärt weiter, „der Fahrer wartet vor dem Impfzentrum und bringt Sie hinterher wieder sicher nach Hause. Eine Wartezeit, etwa auf weitere Mitfahrer*innen, entfällt.“ Im Taxi ist eine FFP2-Maske zu tragen. In Notfällen, wenn diese beispielsweise vergessen wurde, stellt die Stadt Masken zur Verfügung.

Kneipp-Verein koordiniert vor Ort
Der Kneipp-Verein leistet eine weitere Unterstützung. Wenn gewünscht, stellt dieser vor Ort eine Begleitperson zur Verfügung, die den Fahrgast am Impfzentrum in Empfang nimmt und bis zur Rückfahrt mit dem Taxi belgeitet. Das Familienbüro fragt bei der Anmeldung zum Taxitermin die Vor-Ort-Begleitung ab.

„Wir hoffen, dass wir mit unserem Angebot vielen Menschen helfen können, die sich impfen lassen möchten, aber keine eigene Transportmöglichkeit haben. Die Anfahrt zum Impfzentrum darf nicht zu einer unüberwindbaren Hürde werden. Wichtig ist, dass jeder, der sich impfen lassen möchte, auch den Zugang bekommt“, sagen Kreß und Krank.