Nachrichten aus Bad Nauheim

Hempler: Straßen werden ausgebaut

Baubeginn Anfang April – 2 Millionen Euro für Gehwege, Fahrbahn, Leuchten und Bäume

Hempler: Straßen werden ausgebaut | Die Gesundheitsstadt

Jahrzehntelang wurde über die Entwicklung des Wohngebiets „Auf dem Hempler“ in den politischen Gremien diskutiert und beraten. Im Frühjahr 2013 konnte endlich der lang ersehnte Startschuss zur Erschließung des rund 14 Hektar großen Areals am Rand von Nieder-Mörlen gegeben werden. Weitere Bauwillige aus Bad Nauheim, der Wetterau und dem Rhein-Main-Gebiet konnten so ihren Traum von den eigenen vier Wänden in der Gesundheitsstadt erfüllen.

„Mittlerweile sind rund 75 Prozent der insgesamt etwa 180 Grundstücke bebaut oder zumindest beplant. Ich freue mich, dass so viele Menschen und gerade junge Familien Bad Nauheim als Lebensmittelpunkt gewählt haben und in unsere schöne Stadt gezogen sind. Der „Hempler“ bietet dafür mit seiner idealen Lage und die Stadt mit ihrer guten Infrastruktur beste Bedingungen“, betont Bürgermeister Klaus Kreß.

Zurzeit wird das Wohngebiet mit zwei Grünzügen mit 13 integrierten Spielpunkten ausgestattet. Neben der klassischen Doppelschaukel oder der Sandbaustelle werden auch moderne Bewegungsangebote wie eine Slakeline, ein Motorikparcours oder ein Vierer-Trampolin zu finden sein. Für Jugendliche lädt ein zentraler Treffpunkt mit Hängematten und „Mikadowald“, ein Kletter-Stangen-Labyrinth, zum „Chillen“ ein. Ab etwa Anfang Mai - wenn das Wetter mitspielt und die Bauarbeiten nicht verzögert - können sich Kinder und Jugendliche hier austoben.

Ab Montag, 9. April werden im letzten Schritt die Straßen fertig ausgebaut. Die Arbeiten werden im westlichen Teil, der die Luise-Frey-Straße, die Lorenz-Dey-Straße und die Heinrich-Franz-Möbs-Straße samt Stichstraßen umfasst, sowie im östlichen Teil, die Jakob-Heil-Straße und die Johann-Alois-Zimmer-Straße samt Stichstraßen, parallel laufen.

Der westliche Bereich wird von der Weingartenstraße kommend über die Luise-Frey-Straße erschlossen. Der östliche Teil über die Friedhofstraße.

Die Straßen werden dabei überwiegend nach dem Trennungsprinzip ausgebaut, das bedeutet, es erfolgt eine bauliche Trennung von Fahrbahn und Gehwegen mit Hilfe von Bordsteinen und Entwässerungsrinnen. Die Gehwege werden mit grauem Betonstein gepflastert, die Fahrbahnen werden asphaltiert. Stellplätze werden mit anthrazitfarbenem Betonsteinpflaster befestigt. Die neun Stichstraßen werden durchgehend mit rotbraunem Betonstein gepflastert und als verkehrsberuhigte Bereiche ausgewiesen.

Während der Arbeiten wird es zu Einschränkungen im Straßenraum kommen, die auch Grundstückszufahrten betreffen können. Erforderliche Sperrungen werden aber rechtzeitig mit den Anliegern abgestimmt.

„Abschließend werden wir 83 Bäume pflanzen, die den Verkehrsraum auflockern sollen. Zudem wird die teilweise bereits vorhandene Straßenbeleuchtung ergänzt. Die Fertigstellung des östlichen Teilbereichs ist für Anfang November 2018 geplant und der weitaus größere westliche Bereich folgt Anfang Mai 2019. Dann haben wir rund 2 Millionen Euro in die Maßnahme investiert“, so der Bürgermeister.