Nachrichten aus Bad Nauheim

Aktionstag: Nein zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Aktionsstand in der Fußgängerzone am 23. November – Hilfetelefon für Betroffene

Aktionstag: Nein zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen | Die Gesundheitsstadt

Ziel des jährlichen Aktionstages am 25. November ist die Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen, vor allem aber die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen. Dabei sollen Themen wie Zwangsprostitution, sexueller Missbrauch, Vergewaltigung, Beschneidung von Mädchen und Frauen oder häusliche Gewalt zur Sprache kommen.

„Bei Gewalt gegen Frauen wird vielfach weggesehen, nicht nachgefragt und nicht hingehört. In diesem Jahr gibt es die bundesweite Mitmachaktion „Wir brechen das Schweigen“. Dabei ruft das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ alle Bürgerinnen und Bürger auf, dies zu ändern. Es ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung werden Betroffene aller Nationalitäten rund um die Uhr unterstützt“, zeigt sich Bürgermeister Klaus Kreß froh über dieses Angebot. Eine Öffentlichkeitskampagne rückt in diesem Jahr das Telefon durch neue Kampagnenmotive und Aktionsmaterialien in den Fokus.

„Helfen auch Sie mit, das Schweigen zu brechen und unterstützen sie unsere Aktion #metoo am 23. November in der Zeit von 10 Uhr bis 12 Uhr mit Ihrer Unterschrift an unserem Stand in der Bad Nauheimer Fußgängerzone. Infos erhalten Sie auch im Frauenbüro der Stadt Bad Nauheim“, ruft Frauenbeauftragte Patricia Mayer zum Mitmachen auf. Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Aktion der Frauenbeauftragten der Stadt Bad Nauheim und dem Förderverein Juka e.V. Die Stadt Bad Nauheim setzt zum Zeichen die Gewaltschutzfahnen „Frei Leben ohne Gewalt“.