Sinfoniekonzert
mit der Kammerphilharmonie Bad Nauheim
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 "Prager Sinfonie" (1756 - 1791)
Richard Strauss: Hornkonzert Nr. 1 Es-dur op. 11 (1864–1949)
Franz Schubert: Symphonie Nr. 3 D-dur D 200 (1797 - 1828)
Dirigentin: Karin Hendel Solist: Kristian Katzenberger (Horn)
Poetisch: Ein Abend voller jugendlicher Funken: Mozart feiert in Prag, Strauss erfindet sich als junger Virtuose, Schubert sprüht vor melodischer Lebensfreude.
Mozarts „Prager Sinfonie“ entstand 1786 in Wien, unmittelbar vor seiner Reise in die böhmische Hauptstadt, wo sie im Januar 1787 triumphal uraufgeführt wurde. Das Werk beeindruckt durch seine festliche Klangfülle, die kunstvolle Kontrapunktik und die besondere dreisätzige Form – auf ein traditionelles Menuett verzichtete Mozart. In der feierlichen D-Dur-Tonart und mit leuchtendem Bläserglanz eröffnet die Sinfonie einen weiten sinfonischen Atem, der Mozarts spätere Werke bereits vorwegnimmt.
Strauss komponierte sein erstes Hornkonzert 1882 im Alter von nur 18 Jahren. Das Werk ist nicht nur eine Hommage an das Instrument seines Vaters, des Münchner Hofhornisten Franz Strauss, sondern auch ein frühes Zeugnis des jugendlichen Genies. Mit seiner Mischung aus virtuoser Brillanz, kantabler Melodik und romantischem Überschwang gehört es bis heute zu den beliebtesten Hornkonzerten überhaupt. Die Solostimme fordert höchste technische Beweglichkeit, zugleich aber auch warmen, lyrischen Ausdruck.
Schuberts dritte Sinfonie entstand 1815 innerhalb weniger Wochen – ein Jahr, in dem der gerade 18-jährige Komponist eine unglaubliche Fülle an Werken hervorbrachte. Leichtfüßig, voller Schwung und mit einem jugendlich frischen Tonfall spiegelt die Sinfonie Schuberts Begeisterung für Mozart und Haydn wider, zeigt aber zugleich schon seinen unverwechselbaren melodischen Erfindungsreichtum. Besonders der lebhafte Finalsatz sprüht vor tänzerischer Energie und überschäumender Vitalität.
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