Corona Virus | © pixabay

Corona-Virus

Information und Unterstützung für Unternehmen

Informationen für Unternehmen

 zum Coronavirus

Das Coronavirus wirft auch bei Unternehmen und im Handel viele Fragen auf. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Nauheim hat daher folgende Hinweise und Informationen für Unternehmen und den Handel zusammengestellt.

Aufgrund der Dynamik der Corona-Pandemie und der erfolgten Maßnahmen für die Wirtschaft sind die folgenden Hinweise ohne Anspruch auf Vollständigkeit zusammengestellt worden.

Informationen zur Hilfe von Unternehmen

Unterstützungsmöglichkeiten vom Bund und dem Land Hessen finden Sie unter folgenden Links. Die Webseiten werden laufend aktualisiert, um die jeweils aktuell verfügbaren Förderungen und Informationen bereitzustellen.

Weitere branchenspezifische Informationen erhalten Sie im weiteren Verlauf dieser Internetseite.

Das derzeitige Maßnahmenpaket der Bundesregierung kann auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) tagesaktuell eingesehen werden. Der umfangreiche "Schutzschirm für die Wirtschaft" basiert auf verschiedenen Bausteinen:

Überbrückungshilfe III und Überbrückungshilfe III Plus

Unternehmen und Soloselbstständige können Zuschüsse zu den Fixkosten erhalten. Die Überbrückungshilfe III gilt für den Zeitraum November 2020 bis Juni 2021, die Überbrückungshilfe III Plus für Juli bis März 2022.

Wichtig: Anträge können ausschließlich über sogenannte prüfende Dritte gestellt werden. Dies sind Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen, Rechtsanwält*innen oder vereidigte Buchprüfer*innen. Antragsbearbeitung und Auszahlung erfolgen in der Verantwortung der Länder.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie sowie der Finanzen.

Neustarthilfe und Neustarthilfe Plus für Soloselbständige

Die Neustarthilfe ermöglicht einen Zuschuss unabhängig von den Fixkosten. Sie unterstützt so gezielt Soloselbstständige, die wegen fehlender Fixkosten wie zum Beispiel Büromieten oder Leasingkosten nicht von der Überbrückungshilfe profitieren. 

Für den Zeitraum Januar bis Juni 2021 ist die Neustarthilfe mit monatlich 1.250 Euro vorgesehen, für den Zeitraum Juli bis März 2022 sind es als Neustarthilfe Plus 1.500 Euro pro Monat.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie sowie der Finanzen.

Kurzarbeitergeld

Die bisherigen Kurzarbeiterregelungen sollen zielgerichtet angepasst werden. So kann das Kurzarbeitergeld noch rückwirkend für März beantragt werden. Dabei wurden erleichterte Zugangsvoraussetzungen für das Kurzarbeitergeld eingeführt:

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht bereits, wenn mind. 10 % der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall haben
  • teilweiser oder vollständiger Verzicht auf Aufbau negativer Arbeitszeitsalden
  • Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer
  • vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit (BA)

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums der Finanzen.

Zuständig für die Bearbeitung von Kurzarbeiteranträgen im Wetteraukreis ist der Arbeitgeber-Service Wetterau: wetterau.arbeitgeber@arbeitsagentur.de.

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Website der Bundesagentur für Arbeit oder bei der Unternehmerhotline der Bundesagentur, unter: 0800 45555 20.

Liquiditätshilfen

Der Zugang zu KfW-Unternehmenskrediten wird deutlich erleichtert. Einen Überblick über die verschiedenen Finanzierungsprogramme in Hessen erhalten Sie bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank des Landes Hessen (WI-Bank) oder bei der KfW-Bank. Diese Kreditprogramme im Hausbankverfahren sollen eine ausreichende Versorgung mit liquiden Finanzmitteln sicherstellen.

Für Unternehmen, die krisenbedingt vorübergehend in ernsthaftere Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind und daher nicht ohne weiteres Zugang zu den bestehenden Förderprogrammen haben, wird die Risikotoleranz der KfW krisenadäquat erhöht.

Bei den Bürgschaftsbanken wird darüber hinaus der Bürgschaftshöchstbetrag auf 2,5 Mio. € verdoppelt. Bürgschaftsverfahren sollen beschleunigt und vereinfacht werden, um eine schnelle Kreditvergabe zu ermöglichen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie bei der Bürgschaftsbank Hessen.

Die Beantragung von Unternehmenskrediten erfolgt über Ihre Hausbank. Anträge, die direkt bei der WI-Bank eingereicht werden, können leider nicht bearbeitet werden. Weitere Informationen erhalten Sie beim WI-Bank Servicecenter, unter 0611 744-7333 (erreichbar von 08:00 - 20:00 Uhr).

HessenFonds

Mit dem HessenFonds für Wirtschaftsstabilisierungsmaßnahmen stellt das Land Hessen über Bürgschaften oder eigenkapitalstärkende Mittel neue Liquidität bereit. Der HessenFonds richtet sich in erster Linie an den hessischen Mittelstand und ist subsidiär gegenüber anderen Finanzierungen z.B. durch Hausbanken oder andere Corona-Hilfsprogramme sowie dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes.

Der HessenFonds sieht grundsätzlich zwei Stabilisierungsinstrumente und deren Kombinationsmöglichkeit vor: 

  • Bürgschaften für Bankkredite (Bürgschaft ab 2,5 Mio. Euro)
  • Stille Beteiligungen (in der Regel bis 25 Mio. Euro).

Förderfähige Zielgruppe und Voraussetzungen der Förderung

Antragsberechtigt sind Unternehmen der Realwirtschaft, welche die Antragsvoraussetzungen erfüllen, sofern sie nicht schon Stabilisierungsmaßnahmen durch den Wirtschaftsstabilisierungsfonds erhalten haben.

Gefördert werden können Unternehmen mit Sitz oder wesentlichem Tätigkeitsschwerpunkt in Hessen, die im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr vor dem 1. Januar 2020 eine Bilanzsumme von mehr als 10 Mio. Euro ausweisen und zusätzlich Umsatzerlöse von mehr als 10 Mio. Euro und höchstens 50 Mio. Euro erwirtschaftet haben oder zwischen 50 und 249 Mitarbeitende beschäftigt haben oder Start-ups sind (unabhängig von den vorgenannten Größenkriterien), die seit dem 1. Januar 2017 in mindestens einer Finanzierungsrunde von privaten Kapitalgebern mit mindestens 5 Mio. Euro bewertet wurden (einschließlich des eingeworbenen Kapitals). 

Weitere Informationen zum HessenFonds sowie zur Antragstellung finden Sie hier. Antragsschluss ist voraussichtlich im Juli 2021.

 
Härtefallfazilität des Landes Hessen

Die Härtefallfazilität des Landes Hessen (ehem. Notfallkasse Hessen) soll die erlittenen wirtschaftlichen Schäden und Nachteile hessischer Unternehmen, nicht-öffentlichen Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürger, die die Folgen der COVID-19-Pandemie unvorhersehbar und in besonderem Maße getroffen hat, abmildern – und zwar bei denjenigen, die diese Schäden und Nachteile nicht aus anderen Programmen ausgleichen können oder denen der vertretbare Einsatz eigener Mittel bzw. die Inanspruchnahme von weiteren Finanzierungsalternativen nicht möglich ist. Dafür stellt das Land Hessen bis zu 50 Millionen Euro zur Verfügung. Die Einzelunterstützung soll im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen.

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen und Betriebe und nichtöffentliche Institutionen aller Größenklassen mit Sitz in Hessen.
  • Anträge können bis zum 31. Dezember 2021 über ein Onlineportal auf der Website des Regierungspräsidiums Kassel gestellt werden.
  • Eine sogenannte Billigkeitskommission mit Vertreterinnen und Vertretern der Staatskanzlei, des Wirtschafts-, des Finanz-, des Innen- und des Sozialministeriums wird die Prüfung übernehmen und über die Unterstützung durch die Notfallkasse Hessen entscheiden.

Hinweis: Ab dem 1.5.2021 können Anträge auf Leistungen über 5000 Euro nur noch durch prüfberechtigte Dritte (Steuerberater/innen, Rechtsanwälte/innen, Wirtschaftsprüfer/innen) gestellt werden. Alles Weitere ergibt sich aus dem Antragsformular.

Programm Hessen Mikroliquidität für Kleinunternehmen

Für Kleinunternehmen hat das Land Hessen einen besonders geförderten Überbrückungskredit auf den Weg gebracht. Das Programm Hessen-Mikroliquidität stellt Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern Kredite zwischen 3.000 und 35.000 Euro zur Verfügung. Antragsteller benötigen keine banküblichen Sicherheiten und müssen keine Gebühren entrichten. Die Darlehenslaufzeit beträgt sieben Jahre, die ersten zwei Jahre sind tilgungsfrei. Der Zinssatz liegt bei 0,75 Prozent p.a.

Weitere Informationen zum Programm Hessen-Mikroliquidität sowie zur Antragstellung über einen Kooperationspartner finden Sie hier.

Mit dem Programm Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen bietet die WI-Bank ein weiteres gefördertes Darlehen an, das von Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitenden in Anspruch genommen werden kann. Dabei werden Kreditbeträge zwischen 5.000 und 500.000 Euro mit zwei zur Auswahl stehenden Laufzeitvarianten bereitgestellt:

  • Zwei Jahre mit endfälliger Tilgung (0,85 % p.a. nominal)
  • Fünf Jahre mit zwei tilgungsfreien Jahren, danach Tilgung in gleichbleibenden vierteljährlichen Raten zum Quartalsende (0,90 % p.a. nominal)

Wie auch bei der Hessen-Mikroliquidität werden keine banküblichen Sicherheiten gefordert. Weitere Informationen zum Programm sowie zur Antragstellung finden Sie hier.

Das Programm "Hessen-Mikroliquidität" kann bis zum 31. Dezember 2021 beantragt werden.

Förderung von Homeoffice

Förderung von Homeoffice durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Das Förderprogramm „go-digital“ des BMWi richtet sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und das Handwerk. Go-Digital bietet neben den Modulen „Digitale Markterschließung“ und „IT-Sicherheit“ auch das Modul 3 – „Digitalisierung von Geschäftsprozessen“ an, dessen Leistungsspektrum vor dem Hintergrund der Corona-Krise nun erweitert wird. Ab sofort können demnach IT-Dienstleistungen, die die Einrichtung von Homeoffice-Plätzen zum Ziel haben, offiziell unter dem besagten Modul beantragt und bewilligt werden. Hierzu zählt vor allem der Aufbau sowie das Einrichten der zugehörigen Hardware. Software, die dabei zum Einsatz kommt und über die gängigen Standards hinausgeht, ist ebenfalls förderfähig.

Von der Förderung ausgeschlossen sind hingegen reine Investitionsmaßnahmen in Hard- und Standardsoftware. Zudem sind Angehörige der freien Berufe, Land- und Forstwirtschaftsbetriebe und Unternehmensberatungen von go-digital ausgeschlossen.

Branchenspezifische Informationen

Sie haben weiteren Beratungsbedarf oder benötigen kurzfristige Unterstützung?
Das Bundeswirtschaftsministerium fördert Beratungen für Corona-betroffene kleine Unternehmen bis zu max. 59 %. Eine solche geförderte Perspektivenberatung erhalten Sie unter anderem bei der Beratungsorganisation RKW Hessen. Dort finden Sie zudem Informationen, was die Inhalte einer solchen Perspektivenberatung sind.

Im weiteren Verlauf finden Sie coronaspezifische Links zu einzelnen Branchen


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