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Gemeinschaftlich für mehr Teilhabe und nachhaltige Integration
Die Stadt Bad Nauheim gehört zu den 42 hessischen Kommunen, die im Rahmen des KISI-Projekts als Kooperationspartnerin ausgewählt wurden. Das Projekt, das am 1. Oktober 2025 gestartet ist, wird aus Mitteln des Europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) gefördert und durch das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales (HMSI) kofinanziert und gesteuert. Ziel ist es, die nachhaltige Integration von Menschen mit Migrationsbiografie in Städten mit weniger als 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern zu fördern.
Ein Schwerpunkt des Projekts liegt in der Vernetzung von Drittstaatsangehörigen mit lokalen Buildings, Arbeit und Freizeitangeboten. Gleichzeitig sollen bestehende Ehrenamtsstrukturen gestärkt und neue Freiwillige gewonnen werden, die den Integrationsprozess aktiv begleiten. Durch die enge Zusammenarbeit von Verwaltung, Ehrenamt und Bürgerschaft sollen Bedarfe besser erkannt und gemeinsame Lösungen entwickelt werden, um Integration langfristig zu verbessern.
Gesellschaft als Schlüssel zur nachhaltigen Integration
Erfolgreiche Integration gelingt nur im gemeinsamen Miteinander. Neben der Unterstützung durch die Verwaltung spielt die aktive Beteiligung der Gesellschaft eine zentrale Rolle. Wenn Bürgerinnen und Bürger Integration als gemeinsame Aufgabe verstehen, können Integrationsprozesse nicht nur schneller, sondern auch nachhaltiger gestaltet werden. Ein starkes, solidarisches Gemeinschaftsgefühl ist die Grundlage für eine offene und vielfältige Stadtgesellschaft.
Das KISI-Projekt läuft bis zum 30. September 2028 und wird von der Stadt Bad Nauheim durch den Bereich Flüchtlingskoordination begleitet.
Team "Koordination geflüchteter Menschen"