Kureinrichtungen, die seit über 150 Jahren dem Wohlbefinden dienen, sorgen heute "zufällig" für exzellenten Hitzeschutz.
Sie können auf der Karte direkt einen Punkt auswählen; jedoch empfehlen wir direkt die interaktive Karte aufzurufen und dort den Filter "Hitzeschutz" zu setzten, um besser navigieren zu können.
Hitzeschutz ist kein Zufall, sondern Stadtplanung. Diese Maßnahmen sind geplant, laufen gerade oder sind bereits abgeschlossen.
Das Thema Hitze wird bei der Aufstellung von Bebauungsplänen systematisch berücksichtigt – auf Basis der Stadtklimaanalyse und klimaökologischer Gutachten. So entsteht kein neues Stadtquartier ohne Blick auf das Mikroklima.
Die Straßensanierung in der Innenstadt (abgeschlossen Dezember 2023) zeigt, wie es geht: Heller Belag für weniger Wärmespeicherung, Trinkbrunnen, Sitzgelegenheiten und besonders große Baumscheiben mit ausreichend Wurzelraum und Regenwasserzufuhr. Das Ergebnis nach 2,5 Jahren ist beeindruckend – die Bäume sind sichtbar schneller gewachsen als anderswo.
Wir haben ein Konzept, das dabei hilft, gesundheitliche Risiken durch Hitze frühzeitig zu erkennen, geeignete Schutzmassnahmen rechtzeitig einzuleiten und den Betreuungsbetrieb auch während Hitzeperioden möglichst sicher und verlässlich zu gewährleisten. Der Schutz der Gesundheit der betreuten Kinder sowie der Beschäftigten besitzt bei allen Entscheidungen während Hitzeperioden oberste Priorität.
Hitze- und Unwetterschutz ist fester Bestandteil der Sicherheitskonzepte für städtische Veranstaltungen. Das schützt Besucherinnen und Besucher auch bei extremen Temperaturen - bei Sommerreihe, Elvis-Festival, Rosenfest und allen anderen Veranstaltungen, die in Hitzperioden fallen können.
Einfache Maßnahmen – besonders für ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen.
Mindestens 1,5–2 Liter Wasser täglich – auch ohne Durstgefühl. Nutzen Sie die Trinkbrunnen im Stadtgebiet - in der Alicestraße, im Gesundheitsgarten und in Nieder-Mörlen.
Zwischen 11 und 16 Uhr möglichst drinnen bleiben oder schattige Orte aufsuchen. Draußen: Sonnenschutz und Kopfbedeckung.
Ältere und alleinlebende Menschen leiden besonders unter Hitze. Ein kurzer Anruf oder Besuch kann entscheidend sein.
Der Deutsche Wetterdienst gibt Hitzewarnungen heraus – frühzeitig informieren und Aktivitäten anpassen