Sinfoniekonzert

Sinfoniekonzert

mit der Kammerphilharmonie Bad Nauheim

Konzerte 16:00 Uhr
15. März 2026

Joseph Jongen: Impressions d'ardennes for orchestra op. 44
(1873-1953)

Darius Milhaud: Konzert für Marimba, Vibraphone und Orchester
(1892 - 1974)

Pause

Kurt Atterberg: Sinfonie Nr. 8 op. 48 (1944)
(1887 - 1974)

Leitung: Uwe Krause
Solist: Jonas Krause


Joseph Jongen: Impressions d'Ardennes op. 44 (1913)

Josepf Jongen wurde 1873 in Lüttich geboren und lebte bis 1953. Er war ein belgischer Komponist, Organist und Pianist, der bereits siebenjährig in das Lüttich Conservatoire eintrat und dort eine musikalische Ausbildung erhielt. Seine Leistungen waren außergewöhnlich. 1911 wurde er zum Professor ernannt. Auf Studienreisen lernte er die Musik von Brahms kennen und hatte einige Kompositionsstunden bei Richard Strauss. 1900 bekleidete er den Posten des Chordirektors in Bayreuth.
Seine Kompositionsweise wurzelt in der Schule des großen Komponisten Cesar Franck.
Als Komponist von Orgelwerken kann Joseph Jongen als der wohl bedeutendste belgische Komponist der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts gelten.
Seine Komposition „Impressiones d’ Ardennes“ für Sinfonieorchester komponierte er im Jahre 1913. Das Werk wurde bislang nicht verlegt, das Notenmaterial wurde anhand einer handschriftlichen Partitur vom Dirigenten der Kammerphilharmonie Bad Nauheim, Uwe Krause, erstellt.
Die Aufführung in Bad Nauheim gilt als deutsche Erstaufführung.


Darius Milhaud: Konzert für Marimbaphon, Vibraphon und Orchester

Darius Milhauds komponierte dieses Solokonzert für Marimbaphon bzw. Vibraphon und Orchester im Jahre 1947. Milhaud hatte in den 1910er Jahren in Brasilien die Rhythmen südamerikanischer Musik kennen- und lieben gelernt. Als er auf der Flucht vor den Nazis in die USA ankam, wurde er schnell mit dem Jazz bekannt, was er laut Musikverein „als echten Kultur-Schock im positiven Sinne empfand. Sofort begann er, die neuen Eindrücke in seine Kompositionen einzubinden.“ Basierend auf einer traditionellen Konzertform umrahmen zwei perkussive Sätze eine Meditation „von nächtlicher Schönheit“, wie es in der Ankündigung heißt. „Das Werk ist eine mitreißende Melange verschiedenster Stile und Klangeffekte.“


Kurt Atterberg: Sinfonie Nr. 8 op. 48 (1944)

Kurt Atterberg war ein außergewöhnlicher schwedischer Komponist und Ingenieur, geboren am 12. Dezember 1887 in Göteborg und verstorben am 15. Februar 1974 in Stockholm.
Seine 8. Sinfonie in e-Moll op. 48 entstand 1944 und wurde am 9. Februar in Helsinki uraufgeführt. Die Grundlage dieser Sinfonie sind schwedische Volkslieder.
„Die 8. Sinfonie ist ein Ausdruck von Atterbergs Glauben an die Kraft der Musik, die Menschen zu vereinen und Trost zu spenden. Sein Engagement für die schwedische Musikszene seiner Zeit war von großer Bedeutung und sein Einfluss erstreckte sich weit über die Grenzen seines Heimatlandes hinaus. Obwohl Atterberg vielleicht nicht die gleiche weltweite Anerkennung wie einige seiner Zeitgenossen erlangte, bleibt sein musikalisches Erbe von unschätzbarem Wert. Seine Werke sind nach wie vor faszinierend und inspirierend für Musiker und Musikliebhaber auf der ganzen Welt und seine Bedeutung für die spätromantische Tradition ist unbestritten“. Dirk Schauß

Veranstaltungsort

Jugendstil-Theater
Elvis-Presley-Platz 1
61231 Bad Nauheim

Veranstalter

Verein zur Förderung Sinfonischer MusikVeranstalterwebseite
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Termine

Datum
Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungsende
Einlasszeit
Datum 15. März 2026
Veranstaltungsbeginn 16:00 Uhr
Veranstaltungsende 18:00 Uhr
Einlasszeit 15:30 Uhr