Blick auf Reha-Klinik Wetterau in der Zanderstraße. | © Magistrat der Stadt Bad Nauheim
wirtschaftsstark

Stadt begrüßt Investition der DRV Bund

Standortbündelung und hochmodernes Rehazentrum in Bad Nauheim.
27. Januar 2026

Ergänzend zur heutigen Pressemitteilung der Deutschen Rentenversicherung Bund zum geplanten Neubau der Klinik Wetterau begrüßt die Stadt Bad Nauheim die Investition und die Entscheidung für den Standort ausdrücklich und wird alle damit verbundenen Vorhaben eng und konstruktiv begleiten. „Der Neubau ist ein wichtiges Signal für die Zukunft der Gesundheitsstadt. Gleichzeitig wissen wir, dass die Übergangszeit spürbare Veränderungen mit sich bringen wird. Wir setzen deshalb auf Transparenz, klare Zuständigkeiten und einen partnerschaftlich stetigen Austausch“, erklärt Bürgermeister Klaus Kreß.

Neubau der Klinik Wetterau in der Zanderstraße
Der Neubau und damit verbundene Abriss der Klinik Wetterau wird durch die Stadtentwicklung unter Einbindung der Stadtwerke Bad Nauheim GmbH als Versorger unterstützt. Ziel ist es, den Prozess hinsichtlich Geschwindigkeit und Qualität für einen funktionalen und zukunftsfähigen Bau optimal zu gestalten. Nach Fertigstellung, die für 2033 geplant ist, wird die neue Klinik auf höchstem Standard in den Fachrichtungen Onkologie und Psychosomatik im Rahmen der dualen Rehabilitation arbeiten. „Die Entscheidung stärkt Bad Nauheim als Gesundheitsstandort langfristig. Die Zukunftsfähigkeit der Reha-Kliniken ist bedeutsam für die lokale Wertschöpfung in der Gesundheitsstadt“, unterstreicht Kreß.

Entwicklung des Standorts der Klinik Taunus in der Lindenstraße/Ludwigstraße
Entgegen der Berichterstattung der „Wetterauer Zeitung“, dem „Kreis-Anzeiger“ und der „Frankfurter Neue Presse“ vom 26./27. Januar 2026, wird für die Gebäude der Kliniken Taunus I und Taunus II am Standort Lindenstraße/Ludwigstraße hinter der Stadtbücherei eine Veräußerung seitens der Deutschen Rentenversicherung Bund angestrebt. „Das Areal liegt im Herzen unserer Stadt und ist stadtentwicklerisch bedeutsam. Daher werden wir gemeinsam mit der Deutschen Rentenversicherung Bund frühzeitig Leitplanken erarbeiten“, stellt Kreß als Baudezernent fest. Denkbar sind beispielweise Wohnnutzung und eine Nutzung für ein Hotel.

Die Schließung des Standorts Taunus und die temporäre Schließung des Standorts Wetterau haben bis zur Neueröffnung der Klinik Wetterau Auswirkungen auf die Innenstadtfrequenz und führen zu Mindereinnahmen in den Kurbeiträgen. Daher forciert die Stadt Maßnahmen zur Stabilisierung und wird die Entwicklung fortlaufend beobachten.

Info: Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung der DRV-Bund.