Zertifikatsverleihung Seniorenbegleitung | © Magistrat
lebenswert

Zertifikate verliehen

Acht neue Senioren- und Demenzbegleiterinnen
10. Juni 2024

Das Freiwilligenzentrum - aktiv für Bad Nauheim e.V. (FWZ) hat seinem mehrmonatigen Seminar acht neue Senioren- und Demenzbegleiterinnen ausgebildet. Eva Becher, Anne Cromm, Armina Cetrangolo-Mustafi, Petra Jamieson, Cornelia Michel, Nicole Schmidt, Marlis Unger schlossen mit Erfolg ihre Ausbildung ab und bekamen von Bürgermeister Klaus Kreß ihr Zertifikat. Er beglückwünschte sie zur erfolgreichen Teilnahme ihrer fast 100-stündigen Ausbildung und dass sie nun Seniorinnen und Senioren unterstützen werden, ihren Alltag zu bewältigen. Die erste Vorsitzende Ingrid Schmidt Schwabe bedankte sich mit einem Blumengruß bei allen Teilnehmerinnen und vor allem bei Valeska Burger, die die Seminarteilnehmenden so wunderbar betreute und verköstigte.

Gegen die Einsamkeit
Viele Senioren wünschen sich, so lange es geht, ein selbstbestimmtes Leben. Ins Seniorenheim möchten die meisten Senioren nur, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt. Am besten wäre es in gewohnter Umgebung, in der eigenen Wohnung, zu leben. Doch mit steigendem Alter gibt es immer mehr Dinge für die Hilfe benötigt wird. Die Lösung: Senioren-und Demenzbegleiterinnen. Viele Seniorinnen und Senioren ziehen sich immer mehr zurück, bis sie schließlich ihre Wohnung gar nicht mehr verlassen. Und dann kommt etwas, das schlimmer ist als Knieschmerzen, Rückenprobleme oder Haarausfall: Die Einsamkeit. Doch genau dann schaffen die Senioren- und Demenzbegleiterinnen Abhilfe. Sie sind Personen, die ältere Menschen im Alltag unterstützen, damit sie ein weitestgehend selbstständiges Leben führen können. Die Aufgaben sind vielfältig und richten sich nach den individuellen Wünschen und Bedürfnissen der Senioren. Wie es der Name schon verrät begleiten die Senioren- und Demenzbegleiterinnen Senioren – beim Einkaufen, bei Arztbesuchen, zum Friseur, zur Fußpflege, ins Kino, ins Restaurant oder einfach nur mal zu einem kurzen Spaziergang oder zum Zeitungskiosk. Sie sind Ansprechpartner bei Fragen und aktive Zuhörer für alle Themen, die die Senioren beschäftigen oder beschäftigt haben. Dazu gehört auch die Vergangenheitsbewältigung. Durch ehrliches und interessiertes Nachfragen mit Fingerspitzengefühl wird dabei auch die geistige Flexibilität trainiert.