Zivilcourage lernen! Ja, aber wie? | © Magistrat
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Zivilcourage lernen! Ja, aber wie?

Bürgerworkshop Gewalt-Sehen-Helfen schult, um Gewaltsituationen im alltäglichen Umfeld zu erkennen und zu entschärfen
13. Februar 2020

„Sie haben solche Situationen vielleicht schon einmal erlebt: Eine junge Frau wird an einer Bushaltestelle angepöbelt oder eine Gruppe Jugendlicher provoziert Passanten auf der Straße. Sie wollen helfen, aber wie geht das, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen? Ziel des Workshops Gewalt-Sehen-Helfen ist es, zu zeigen und einzuüben, wie Gewaltsituationen vermieden und entschärft werden können. Der Workshop ist Teil der Kampagne Gewalt-Sehen-Helfen des Kreispräventionsrats Wetterau, um Bürger*innen zu unterstützen, sich in gewaltbesetzten oder kritischen Situationen kompetent und deeskalierend zu verhalten“, erklärt Erster Stadtrat und Ordnungsdezernent Peter Krank und motiviert zum Mitmachen.

Der Workshop findet am Samstag, dem 14. März 2020 von 9 Uhr bis 13 Uhr im Bad Nauheimer Rathaus, 4.OG im Sitzungssaal, Parkstraße 36 - 38, statt. Die Referenten informieren, wie Gewalthandlungen im alltäglichen Umfeld abgewendet werden können und wie man in kritischen und mit Gewalt aufgeladenen Situationen helfen kann. Die Teilnehmer*innen erfahren außerdem, wie man Gewaltsituationen wahrnehmen, Konflikt-Dynamiken verstehen und Ideen zur Deeskalation entwickeln kann. Es werden Handlungsmöglichkeiten geübt, wie man in kritischen Situationen eingreifen kann, ohne sich zu gefährden.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Stadt Bad Nauheim und dem Kreispräventionsrat des Wetteraukreises. „Es handelt sich dabei um eine Präventionsmaßnahme, genauso wie bei unserer städtischen Initiative „KOMPASS“, bei der die beteiligten Partner - Stadt, Polizei und Bürger - gemeinsam ein Sicherheitskonzept mit individuellen Maßnahmen für Bad Nauheim erarbeiten“, sagt Krank.

Eine Anmeldung für den Workshop ist erforderlich, die Teilnahme kostenfrei. Anmeldeschluss ist am 3. März 2020. Zur Anmeldung und für weitere Informationen können sich Interessierte an den verantwortlichen städtischen Mitarbeiter Aydin Yilmaz unter Telefon 06032/343-225 oder per E-Mail aydin.yilmaz@bad-nauheim.de wenden. Weitere Informationen zum Workshop und zur Kampagne „Gewalt-Sehen-Helfen“ gibt es unter https://kreispraeventionsrat.wetterau.de/arbeitsgruppen/arbeitsgruppe-gewalt-sehen-helfen/.