Redakteurin und Bloggerin Katharina Wagner

Redakteurin und Bloggerin Katharina Wagner

Schreiben und berichten ist ihr Traumberuf – und genau das tut Katharina Wagner, unter anderem auch als Autorin des Bad Nauheim Blogs. Einen Beitrag über sich selbst zu schreiben, war für die Bad Nauheimerin ziemlich ungewohnt, aber sie hat die Herausforderung angenommen.


Wenn ich durch den Bad Nauheimer Kurpark spaziere, fühlt es sich „wie Urlaub“ an, obwohl ich fast täglich eine Runde um den Großen Teich gehe. Ich liebe den Park, besonders im Spätsommer, bin gerne im Sprudelhof, im Südpark an den Salinen unterwegs oder in der Innenstadt Käffchen trinken. Unser Fünfjähriger freut sich immer auf Dienstag, wenn Markttag ist und wir nach der Kita zum Waffelstand laufen.

Was ich an meiner Heimatstadt schätze: die Lebensqualität, das viele Grün, die Angebote für Familien, dass „jeder jeden kennt“ und die Gemütlichkeit.

Bad Nauheim hat für mich alles, was wichtig ist, und wenn ich mal „raus“ möchte, ist die Großstadt nah. Des Jobs wegen bin ich sowieso öfter im Rhein-Main-Gebiet unterwegs.

Mein Lieblingsplatz
„Der Kurpark ist einer meiner Lieblingsorte in Bad Nauheim, wo ich zu jeder Jahreszeit spazieren gehe.“

— Bad Nauheim noch mal neu kennengelernt

Meine Arbeit für den Bad Nauheim Blog führt mich oft an interessante Orte, wie das Hühnermobil der Familie Ruf aus Steinfurth.

Menschen zu treffen, deren Geschichten zu erzählen und über Themen zu berichten, die bewegen und über die man spricht – Das ist mein Beruf und genau das, was ich machen möchte.

Seit mehr als 20 Jahren schreibe ich, habe während und nach meinem Medienwissenschafts-Studium bei verschiedenen Zeitungen und beim Radio Berufserfahrung gesammelt und ein Volontariat zur „filmenden Redakteurin“ (Videojournalistin) absolviert. 10 Jahre war ich als Redakteurin und Moderatorin beim Regionalsender rheinmaintv fest angestellt, mit dem ich als freie Mitarbeiterin immer noch verbunden bin.

Aus der einjährigen Elternzeit nach Geburt des ersten Kindes habe ich mich 2015 als Redakteurin selbständig gemacht. Unter anderem schreibe ich Artikel und Pressemitteilungen und betreue Facebook-Seiten und Homepages von lokalen Unternehmen in Bad Nauheim und Umgebung. Durch den Bad Nauheim Blog lerne ich meine Heimatstadt nochmal völlig neu kennen. Das ist spannend und macht großen Spaß.

— Seit dem neunten Lebensjahr Elvis-Fan

Mein Beruf hat mir einen großen Jugendtraum erfüllt. Als ich 14 Jahre alt war, habe ich einer Freundin eine Postkarte geschrieben (ich schreibe heute übrigens immer noch Karten), dass ich gerne mal die „New Kids On The Block“ interviewen würde, meine damalige Lieblingsband. 18 Jahre später saß ich dann in der Frankfurter Jahrhunderthalle mit den „Jungs“ auf einem weißen Sofa und habe mit ihnen geplaudert.

2013 ist mit einer Reise nach Memphis ein weiterer absoluter Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Seit meinem neunten Lebensjahr bin ich nämlich Elvis-Fan, und die erste Kassette, die ich mir von meinem „eigenen Geld“ gekauft hatte, war eine von Elvis Presley. Die habe ich im Walkman „hoch und runter“ gehört, bis sie eierte.

In Memphis war ich mit meinem Lebensgefährten Andreas, der zufällig am gleichen Tag wie Elvis Geburtstag hat. Unser Sohn heißt Aaron (Elvis´ zweiter Vorname). Ein Zugeständnis meines Lebensgefährten, der dafür den Rufnamen unserer im November 2018 geborenen Tochter ausgesucht hat: Paula (so hieß seine Lieblings-Oma). Momentan höre ich leider weniger Elvis, sondern eher die Hits von Detlev Jöcker (Eltern wissen, wer das ist), Geschichten von Rabe Socke oder LEGO Ninjago.

Was heißt eigentlich „Working Mom“?

Als berufstätige Frau und Mutter mache ich mir viele Gedanken zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ist es anstrengend, Familie und Arbeit unter einen Hut zu bringen? Oh, ja! Ich liebe meine Kinder, und ich liebe meinen Job. Ich frage mich in dem Zusammenhang, warum eine Mutter, die arbeitet, eigentlich als „Working Mom“ bezeichnet wird? Ein Vater wird auch nicht „Working Dad“ genannt, oder?

Bei uns sieht das „Familienmodell“ übrigens so aus: Ich habe nach der Geburt unserer Tochter gleich weitergearbeitet. Mein Lebensgefährte Andreas war ein Jahr in Elternzeit, davon hat er sechs Monate in Teilzeit gearbeitet. Jetzt hat er seine Arbeitszeit auch für die kommenden Jahre reduziert und macht „Brückenteilzeit“. Jeder, der das hört, findet es toll, und ich finde es ebenfalls super, jedoch: Werden Frauen dafür „gelobt“, wenn sie Teilzeit arbeiten? Ich denke, Sie verstehen, was ich meine, oder? Über solche und andere Themen, die mich interessieren, tausche ich mich auch auf meiner Facebook-Seite aus. Dort berichte ich auch über meine aktuellen Projekte.

Mehr über mich

Wenn Sie mehr über meine Arbeit erfahren möchten, besuchen Sie gerne meine Website www.regionalundsocial.de und Facebook-Seite www.facebook.com/regionalundsocial.

Autor / Autorin
Katharina Wagner
Katharina Wagner
Die Bad Nauheimerin lernt durch das Schreiben für den Blog ihre Heimatstadt noch einmal neu kennen: „Ich treffe interessante Menschen, die Interessantes machen oder zu erzählen haben, und ich bekomme spannende Einblicke in Unternehmen und Einrichtungen, die ich vorher so nicht hatte. Das macht Spaß.“ Katharina Wagner ist freiberufliche Redakteurin (Online, Print, Social Media und TV), seit ihrer Kindheit großer Elvis-Fan und sie lebt mit ihrem Lebensgefährten und den zwei gemeinsamen Kindern in Nieder-Mörlen.