Dreierlei Salatsaucen

Klare Salatsauce (Vinaigrette)

Zutaten für 4 Personen:

20 g gewürfelte Zwiebeln, rot oder weiß                        
20 ml Sonnenblumenöl
20 ml Wein- oder Obstessig
50 ml Gemüsebrühe (fertig gekocht und kalt)
weißer Pfeffer aus der Mühle

Meersalz nach Bedarf
1 Prise Muskat nach Geschmack
10 g geschnittene Blattpetersilie
10 g Schnittlauch in Röllchen
20 ml Trauben- oder Walnussöl

Zubereitung:

1. Die Zwiebeln kurz im Sonnenblumenöl angehen lassen (Küchentipp: Die Zwiebeln sind durch das Anschwitzen leichter verträglich und die Vinaigrette ist länger haltbar). Anschließend vom Herd nehmen, mit Essig ablöschen und mit der kalten Gemüsebrühe auffüllen. Abkühlen lassen.

2. Mit Pfeffer aus der Mühle, Salz, einer Prise frischen Muskatnuss, Blattpetersilie und Schnittlauch abschmecken und durchziehen lassen.

3. Die Vinaigrette kurz vor der Verarbeitung mit Trauben- oder Walnussöl vollenden (Küchentipp: Hochwertige Öle nicht erwärmen, sonst verlieren die essenziellen Fettsäuren ihre Wirkung).


Serviertipp:

  • Geeignet zum Anmachen für Blattsalate aller Art der Saison und Rohkost-Gemüsesalate, die aus zarten, feinen Gemüsen sind (Küchentipp: Salate erst kurz vor dem Servieren anmachen, damit sie nicht zusammenfallen und frisch und knackig bleiben).


Variationen:

  • Mit anderen Kräutern der Saison oder den Frankfurter Kräutern abschmecken
  • Mit Senf, Meerrettich oder Knoblauch abrunden
  • gekochtes gehacktes Ei, angebratene Speckwürfel als Einlage nehmen
  • gedämpfte Gurken, Zucchini, Tomaten, Rote Bete oder Karottenwürfel als Einlage nehmen
  • gekochte Kartoffeln mit der Kartoffelpresse hineindrücken (für Feldsalat)

Warme Salatsauce (als Marinade von speziellen Salaten)  

Zutaten für 4 Personen:

20 g gewürfelte Zwiebeln
20 g gewürfelte Staudensellerie
20 g gewürfelte Karotten
20 g gewürfelten Fenchel
20 ml Sonnenblumenöl
heller Balsamicoessig

10 g mittelscharfer Senf
Chili-Pfeffer, Meersalz nach Bedarf
150 ml Gemüsebrühe (fertig gekocht)   
 Kräuterzweige je nach Bedarf, z. B. Rosmarin, Thymian, Majoran, Estragon, Kerbel    
 40 ml Pflanzenöl nach Wahl 
20 g Kräuter (gehackt oder geschnitten)

Zubereitung:

1. Zwiebeln, Staudensellerie, Karotten und Fenchel im Sonnenblumenöl ohne Farbe kernig anbraten.

2. Mit dem Balsamicoessig ablöschen, mit Senf, Chili-Pfeffer und Meersalz würzen, einmal aufstoßen, heiße Gemüsebrühe dazugeben und kurz abkühlen lassen.

3. Vorbereitetes Gemüse, Kartoffeln oder Getreide (siehe Salatvariationen) in flache Gefäße oder Auflaufformen geben und in der warmen Salatsauce einlegen. Kräuterzweig ihrer Wahl dazugeben und marinieren.

4. Den Kräuterzweig entfernen, nachwürzen und mit hochwertigem Pflanzenöl und Kräutern abrunden (Küchentipp: Kräuter immer erst zum Schluss unterheben damit Farbe, Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben. Nur mit hochwertigen Ölen in Verbindung bringen, damit sich die fettlöslichen Vitamine entfalten können).


Variationen:

Als Grundlage für den Salat kann man auch folgende Zutaten verwenden

  • gekochte warme Kartoffelscheiben, gelb oder lila, mit Schnittlauch oder Petersilie
  • angebratenes Ratatouille-Gemüse mit Thymian, Rosmarin und Knoblauch
  • gekochte Hirse, Quinoa mit Trockenpflaumen, Aprikosen und Zitronenmelisse
  • Variationen von dreierlei Linsen mit Tomaten, Zucchini und mediterranen Kräutern
  • Carpaccio von Tomate, gebratener Zucchini, Mozzarella mit Basilikum
  • Carpaccio von weißem oder rotem Rettich und Radieschen mit Schnittlauch

Cocktailsauce für erlesene Salate, Fisch, Meeresfrüchte, Cocktails und als Dip  

Zutaten für 4 Personen:

80 g Mayonnaise aus dem Glas oder selbst hergestellte Mayonnaise (Achtung: frisches Eigelb verwenden)
60 g saure Sahne oder Schmand
kleine Prise weißer Pfeffer, Meersalz, Senf und Zucker
frischer Limonensaft
60 g geschlagene Sahne (30 %)

Küchentipp: Die Cocktailsauce nach Belieben verfeinern, siehe Variationen  

 

Zubereitung:

1. Mayonnaise mit der sauren Sahne oder dem Schmand glatt rühren. Mit weißem Pfeffer, Meersalz, Senf und Zucker abrunden.

2. Den Limonensaft dazugeben, dann die geschlagene Sahne unterheben.

3. Für die Weiterverarbeitung mit diversen Zutaten und Gewürzen abrunden, je nachdem, was man dazu essen will.


Variationen:

1. Dip-Variationen

  • Mit Dill, Estragon, Kerbel, Basilikum, Tomaten oder anderen Kräutern abschmecken
  • Mit Safran, Curry, Senf, Meerrettich, Ketchup, Kapern, Sardellen und Eier abschmecken


2. Salatvariationen

Als Grundlage für einen Salat kann man folgende Zutaten verwenden 

  • gekochtes Geflügel, Champignons, Ananas, Melone oder Äpfel
  • Sellerie und Apfel in Streifen zusammen mit Walnüssen
  • gekochtes Kalbfleisch, Steinpilzchampignons, Artischockenböden und Staudensellerie
  • pochierter Fisch, Äpfel, Zwiebeln und rote Bete
  • Karotten, Staudensellerie, Rosinen, Korinthen und Orangen


3. Cocktailvariationen

Als Grundlage für einen Cocktail kann man folgende Zutaten verwenden

  • Krabben, Champignons, Ketchup, Meerrettich, Dill und Cognac
  • Hummerfleisch, Artischockenherzen, Spargel, Ketchup, Meerrettich, Dill und Cognac
  • Matjesfilet, Äpfel, Gurken und Wasabi-Meerrettich
  • heimisches Gemüse der Saison würfeln und mit exotischen Sorten mischen


Serviertipp:

  • Dips, Salate oder Cocktails sollten immer gut garniert werden – das Auge isst mit
  • möglichst dekorative Saucieren, Schüsseln, Platten oder Gläser verwenden — im Trend liegen Portionsgläser (Vorteil: jeder Gast hat seine eigene Portion)

Produkte der fair gehandelten Lebensmittel in Bad Nauheim

  • frische Limonen, Meersalz, Pfeffer, Senf, Chili, Muskatnuss

Im Bad Nauheim Blog präsentiert der Verein der Köche monatlich eine neue Kochanregung. „Die Rezepte sind für vier Personen, saisonal, regional, mit Pfiff und für jeden nachkochbar. Bei den Rezepten lege ich größten Wert darauf, dass die Reihenfolge der Zutaten mit der Reihenfolge in der Zubereitung übereinstimmt. Ein Beispiel: Wenn Karotten als erste Zutat stehen, dann sollen sie auch als erstes in der Zubereitung stehen. Wenn man sich daran hält, dann sind die besten Voraussetzungen dafür geschaffen, dass es am Ende schmeckt“, rät Rolf Unsorg. "Mein Tipp: Halten Sie sich genau an das Rezept!"

Viel Spaß beim Kochen, Servieren und Genießen!

Bad Nauheim Blog: StadtGeschmäcker


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