Von den Gradierbauten IV und V führte früher ein Holzgestänge direkt zum
Schwalheimer Rad, mit dessen Hilfe die
Sole auf die Gradierbauten gelangte. Das 1748 errichtete Wasserrad ist bis
Ende der sechziger Jahre in Betrieb, danach wird das Gestänge
abgebaut. Richtung Dorheim liegt in einer parkartigen Anlage der
Schwalheimer Sauerbrunnen, dessen wohlschmeckendes Quellwasser von vielen
geschätzt wird. Münzfunde im Brunnen belegen, dass bereits die Römer das
Wasser dieser Quelle schätzten. Um 1840 wird hier ein Kurhaus erbaut,
welches 1962 abgerissen wird.
Schwalheim verkaufte sein wohlschmeckendes Quellwasser früher in alle Welt, der anfänglich florierende Kurbetrieb scheitert, als im benachbarten Nauheim der Große Sprudel entspringt und damit der Aufstieg Bad Nauheims zum Heilbad beginnt.
Das Brunnenwärterhäuschen war bereits früher ein beliebtes Ausflugslokal. Es wurde vor kurzem vollkommen restauriert und beherbergt nun wieder ein Lokal.

