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Donnerstag, 22. März 2012 | 11:05 Uhr
Rathaus

Seit 20 Jahren geht „Bad Nauheim“ in die Luft


Vor 20 Jahren – am 25. März 1992 – wurde eine Lufthansa Boeing 737-500 vor großer Kulisse im Frankfurter Flughaften auf den Namen „Bad Nauheim“ getauft. Entsprechend dem Lufthansa-Protokoll für Flugzeugtaufen fungierte Anja Rohde, die Tochter des damaligen Bürgermeisters Bernd Rohde, als Taufpatin.

Im November 1991 wurde die „Bad Nauheim“ in Dienst gestellt und hat seither immer bereitwillig und – da bestens gepflegt – auch zuverlässig fast 42.000 Flüge und mehr als 46.500 Flugstunden absolviert. Mehr als 4 Millionen Fluggäste sind bislang mit der „Bad Nauheim“ geflogen.

Technische Daten:
Spannweite: 28,9 m
Länge: 31,0 m
Höhe: 11,1 m
Kabinenbreite: 3,5 m
Frachtraum: 20,0 m³
Reisegeschwindigkeit: 795 km/h bei einer Flughöhe von 35.000 ft. (= ca. 10 km)

Die „Bad Nauheim“ ist mittlerweile fest am Lufthansa-Standort Düsseldorf stationiert und ist von dort aus auf Strecken innerhalb Deutschlands und Europas im Einsatz. Dazu gehören unter anderem Ziele wie Mailand, London, Barcelona, Hamburg, Moskau, Zürich oder Paris.

Die täglich wechselnden Besatzungsmitglieder kennen die „Bad Nauheim “ übrigens unter einer ganz anderen Bezeichnung: Weil das offizielle Luftfahrtkürzel der Maschine D-ABIW lautet, wird sie auf Basis der letzten beiden Buchstaben der Kennung und in Anlehnung an das internationale Fliegeralphabet auch „India-Whisky“ genannt.

Die Tradition, Flugzeuge der Lufthansa mit den Namen deutscher Bundesländer und Städte zu versehen, geht auf den September 1960 zurück. Damals gab es in Frankfurt die erste Flugzeugtaufe, als Lufthansa ihren ersten Langstrecken-Jet, die damals moderne Boeing 707, in Dienst stellte. Der vierstrahlige Jet erhielt den Namen „Berlin“. Taufpate war der damalige regierende Bürgermeister der Stadt Berlin, Willy Brandt.




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