Die Bad Nauheimer Stadtteile

Seit 1972 gehören Nieder-Mörlen, Rödgen, Schwalheim, Wisselsheim und das Rosendorf Steinfurth zu Bad Nauheim.

Nieder-Mörlen

Nieder-Mörlen ist mit rund 5600 Einwohnern der größte Stadtteil der 1972 eingemeindeten Stadtteile. Der früher landwirtschaftlich geprägte Ort hat sich mittlerweile zu einem Wohnort gewandelt.

Rödgen

Der im Osten von Bad Nauheim gelegene Ortsteil Rödgen wird um 1250 erstmals urkundlich erwähnt. Doch weisen Spuren aus der Vergangenheit auf ein Römerlager, auf das man 1960 beim Bau einer Schule stößt.

Schwalheim

Von den Gradierbauten IV und V führte früher ein Holzgestänge direkt zum Schwalheimer Rad, mit dessen Hilfe die Sole auf die Gradierbauten gelangte. Das 1748 errichtete Wasserrad ist bis Ende der sechziger Jahre in Betrieb.

Steinfurth

Das Rosendorf ist heute weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. 1868 kehrt Heinrich Schultheis aus England zurück, wo er die Rosenzucht erlernte, und gründet in Steinfurth die erste deutsche Rosenschule.

Wisselsheim

Wisselsheim wird als "Heim des Wizzo" erstmals 804 urkundlich erwähnt. In der Nähe des Hofguts Löwenthal liegen die Wisselsheimer Salzwiesen mit ihrer seltenen Flora, die 1936 zum Naturschutzgebiet erklärt wurden.