Rundgang: Die Bad Nauheimer Altstadt
Eine Übersicht über Stadtgeschichte, Einwohnerentwicklung und
Städtepartnerschaften finden Sie am Startpunkt des historischen
Rundgangs auf dem Marktplatz. Vom Alten Rathaus geht es
weiter zum früheren Kommandantenhaus und dem Alten Friedhof,
auf welchem zwischen 1802 und 1902 über 5000 Menschen bestattet wurden.
Sie folgen nun dem Verlauf der einstigen Ringmauer, welche früher
das Dorf umgab und erreichen dann die Wilhelmskirche, eines von sieben
Gotteshäusern in Bad Nauheim. Durch die Wilhelmstraße mit
ihren liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern gelangen Sie zum Pfälzer
Hof, einem der ältesten Gasthäuser der Stadt. Gegenüber dem nun
folgenden Reinhardsschlösschen können Sie die Reinhardskirche
besichtigen, Bad Nauheims älteste, nopch existierende Kirche. Dicht
daneben steht ein alter Brunnen, wo Sie Informationen zur Wasserversorgung
im alten Nauheim finden. Über die nun folgende Fußgängerzone, die
Stresemannstraße, gelangen Sie zur Burgpforte an der alten
Burgscheune, an welcher Reste der Burggemäuer zu sehen sind.
In der Apfelstraße ("Äppelgass") befinden Sie sich im ältesten Teil des
Dorfes Nauheim. Sie gehörte zum Sprengel der Kirche St. Johannis
auf dem Johannisberg. Über die Hauptstraße gelangen Sie schließlich zur
letzten Station dieses historischen Rundgangs, an welcher sich früher
die Oberpforte des Dorfes Nauheim befand.
Rundgang: Sole und Salz
Unser Rundgang beginnt an den Kolonnaden, wo Sie ausführliche
Informationen zur Geschichte der Nauheimer Salzgewinnung
erhalten. Vorbei an der Trinkkuranlage führt der Weg zuerst zum
Standpunkt der keltischen Saline, dann entlang der Kurstraße zur Saline
des 18. und 19. Jahrhunderts, einer für die Stadtentwicklung
bedeutenden Zeit. Mit einem Zeitsprung zurück zur frühmittelalterlichen
Saline führt die Tour entlang dem Südpark zum Ludwigsbrunnen und dem Großen
Rad. Hier erfahren Sie , wie der Vorgang der Gradierung
abläuft und können die wohltuende, salzhaltige Luft an den noch
erhaltenen Gradierbauten genießen. Sie spazieren weiter zum Solebecken
und schließlich den Solegraben entlang zurück zum früheren Inhalatorium,
das heute die Stadtbücherei beherbergt. Gesunde Inhalationen sind hier
aber noch immer im nahegelegenen Gradierbau 1 möglich.
Rundgang: Bad und Jugendstil
Der Rundgang beginnt vor der Kulisse des Sprudelhofs und zeigt Ihnen die
größte geschlossene Jugendstilanlage Europas rund um Bad Nauheims
wichtigste Heilquellen. Entdecken Sie zahlreiche, für den
Jugendstil charakteristische Schmuckelemente, die auf den entscheidenen
Bezugspunkt des Sprudelhofs - das Wasser als Gesundheit spendene
Kraft - hinweisen. Aus tiefen Gesteinsschichten treten hier die
Heilquellen zutage. Zwischen 1905 und 1911 entstanden sechs Badehäuser
rund um das Doppelbecken der zwei Hauptsprudel. Die Becken des Thermalsolebades
werden heute noch aus den Quellen gespeist. Spazieren Sie weiter durch
die weitläufigen Parkanlagen bis zum 1864 errichteten Kurhaus,
in welchem sich heute das Hotel Dolce befindet. Über die von
beeindruckenden Gebäuden gesäumte Parkstraße die Kolonnaden
entlang führt der Weg zur Dankeskirche. Auf diesem Gelände
standt 1835 das erste Kur- und Badehaus. 1869 erhielt Nauheim die
Bezeichnung "Bad". Nun gelangen Sie durch den Rosengarten zur Trinkkuranlage.
Sie wurden 1911, für Trinkkuren mit Wasser aus den Heilquellen, erbaut.
Auskunft über prominente Kurgäste der Stadt erhalten
Sie an der Tourist Information. Vorbei am Kerckhoff-Institut,
das 1930/31 zur Herz- und Kreislaufforschung gebaut wurde, gelangen wir
zurück zum Ausgangspunkt - dem Jugendstiljuwel Sprudelhof.

