Die Steinfurther Rosenfestgeschichte

Rosen in Steinfurth haben eine lange Tradition

Schon im Jahre 1911 erkannten weitschauende Steinfurther Rosengärtner, dass es notwendig ist, das Produkt Steinfurths, die Rose, einer interessierten Öffentlichkeit nahe zubringen und die Königin der Blumen auf Ausstellungen zu zeigen. Wenn auch die damaligen Rosenausstellungen, gemessen an den heutigen Maßstäben, sehr bescheiden waren, wenn auch die Besucherzahlen nur einen kleinen Prozentsatz dessen betrugen, der heute an den Festtagen der Steinfurther Rose anzutreffen ist, so waren sie doch Wegbereiter für eines der schönsten und größten Volksfeste Hessens und waren richtungweisend bis in die heutige Zeit.

Im Jahre 1949 wurde im Rahmen einer von der amerikanischen Kreisverwaltung angeregten "gute Nachbarschaftswoche" das erste Steinfurther Rosenfest nach dem Zweiten Weltkrieg gefeiert. Bis zum Jahre 1970 fanden Rosenfeste in jährlicher Folge statt, die verbunden waren mit einem von Jahr zu Jahr schöneren und prächtigeren Rosenkorso.

Auch das Volksfest, in Verbindung mit einer Industrie- und Gewerbeschau, wurde immer bedeutender und damit auch die Organisations- und Aufbauarbeiten immer umfangreicher. So beschloss man 1970, das Steinfurther Rosenfest künftig in zweijährigem Turnus zu veranstalten.

Das Gesicht und das Programm des Rosenfestes hat sich im Laufe der Jahre geändert und wird sich auch weiterhin ändern, um immer wieder attraktiv zu sein. Mit vereinten Kräften bereiten viele Steinfurther Bürgerinnen und Bürger unterstützt durch die Stadtverwaltung Bad Nauheim in Jahren mit gerader Jahreszahl vielen Tausend Gästen ein unvergessliches Ereignis.